27.10.2012

Achte auf deine Gedanken

... denn mit unseren Gedanken programmieren wir unser Tun!
Unsere Gedanken beinflussen, was wir wahrnehmen und was uns vorbehalten bleibt!

Was wir denken ergibt sich aus den Erfahrungen, die wir schon gemacht haben, oder was wir gesehen oder gehört haben. Oftmals machen wir Erfahrungen, die unsere Gedanken immer wieder bestätigen:

"Ich versteh das nicht!" denkst du und bist schon bei deinen eigenen Gedanken. Der Lehrer erklärt und macht noch eine Beispielaufgabe. Doch du kannst schon nicht mehr aufpassen, weil deine eigenen Gedanken weiterlaufen: "Hab ich doch gewusst... war doch schon immer so... ich bin einfach zu doof dazu... das macht mir ja eeh keinen Spaß... wozu brauch ich das jemals... oh man.... der kann auch nicht erklären... na super, da werd ich wieder ne schlechte Note kriegen... hoffentlich ist die Stunde bald um..." usw. usw...

Kein Wunder, dass du nichts verstehst. Und dann wird die nächste Aufgabe beweisen, dass du es tatsächlich nicht kannst... Genau so, wie du es dir schon gedacht hast. Denn auch beim Lösen dieser Aufgabe werden sich deine Gedanken wieder in diese Richtung selbständig machen.

Achte doch mal drauf, was du so denkst! Denn genau solche Gedanken hindern dich am Lernen!

Wie wäre es mit: "oh... spannend... mal sehen, ob ich das diesmal kapiere!" Frag doch einfach nach, wenn du es nicht verstanden hast! Vielleicht geht es vielen anderen in der Klasse auch so, aber keiner traut sich und sie sind dann dankbar, dass DU gefragt hast! ;)

Kleine Übung:
Schreib doch mal auf, was dir so durch den Kopf zieht, was sicher nicht hilfreich ist. Ich nenne diese Gedanken "Müllsätze"... Wie viele und welche gibt es bei dir?
Gerne kannst du sie hier in den Kommentar schreiben, denn es könnte sein, dass andere dadurch auch darauf aufmerksam gemacht werden! :)


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